Mut zur neu­en Energiestrategie!

Stei­gen­de Ener­gie­kos­ten haben einen erheb­li­chen Ein­fluss auf die Wirt­schaft. Fast auf jedes Pro­dukt unse­res täg­li­chen Bedarfs, nicht nur auf Treib­stoff, wer­den die Ener­gie­kos­ten gesat­telt. Die Teue­rungs­ra­te kann durch die ver­spro­che­ne Hil­fe, die ein Trop­fen auf den hei­ßen Stein ist, nicht aus­ge­gli­chen wer­den. Es ist auch kei­ne Dau­er­lö­sung. Unse­re Regie­rung muss beden­ken, dass sich die Ener­gie­kos­ten welt­weit unter­schei­den. Dies bringt die Gefahr einer Abwan­de­rung und Ver­la­ge­rung der Groß­pro­duk­ti­ons­be­trie­be an ande­re Stand­or­te. Ist der Betrieb ein­mal ver­la­gert, ist die Rück­kehr nicht so bald zu erwar­ten. Die klei­ne­ren Unter­neh­mer und Fami­li­en­be­trie­be kön­nen die­sen Weg oft nicht gehen. Auf sie kom­men hohe Belas­tun­gen zu.
Wir for­dern, dass die Poli­tik alles unter­lässt, um Unter­neh­men zusätz­lich zu belasten.

Deutsch­land hat an Wett­be­werbs­fä­hig­keit ein­ge­büßt – und das schon vor der jet­zi­gen Kri­se.
Wir brau­chen jetzt unbe­dingt eine lang­fris­ti­ge Ener­gie­stra­te­gie, die uns ent­las­tet, uns aut­ark macht.
Es müs­sen erneu­er­ba­re Alter­na­ti­ven wie Was­ser­stoff & Co. vor­an­ge­trie­ben wer­den. Als Über­brü­ckungs­lö­sung soll­te man sich mit einer auf Zeit begrenz­ten Fort­füh­rung der Atom­mei­ler anfreun­den, bis ande­re Ener­gie­quel­len erschlos­sen sind.
Auch eine Libe­ra­li­sie­rung des euro­päi­schen Ener­gie­mark­tes, hin zu einer Öff­nung für klein- und mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men, wäre eine mehr wie über­le­gens­wer­te Opti­on, die dem Mit­tel­stand hel­fen wür­de Mono­po­le zu durch­bre­chen und Kos­ten zu mini­mie­ren. Die Bezu­schus­sung von hei­mi­schen Strom­spei­chern wäre eben­falls eine sinn­vol­le Idee, um die Unter­neh­men aut­ark zu machen.
Doch hier müss­te ein Abkap­seln der Poli­tik von den Ener­gie­rie­sen statt­fin­den, die mit ihrem Ein­fluss vie­le sinn­vol­le Pro­jek­te und somit auch den Mit­tel­stand behin­dern. Damit muss jetzt Schluss sein!
„Obers­te Prio­ri­tät muss die Siche­rung des Ener­gie­be­darfs sein! Das wird uns vie­les abver­lan­gen, was viel­leicht vor­her für unmög­lich gehal­ten wur­de, aber nun unab­ding­bar ist.
Eine Abhän­gig­keit von einem ein­zi­gen Lie­fe­ran­ten darf nie mehr gesche­hen.
Wir brau­chen schnellst­mög­lich Ener­gie-Aut­ar­kie. Dabei soll­te Büro­kra­tie uns nicht im Wege ste­hen“, so Lilia­na Gat­te­rer, Prä­si­den­tin vom Bund der Selb­stän­di­gen Rhein­land-Pfalz & Saar­land e.V.

 

The post Mut zur neu­en Ener­gie­stra­te­gie! first appeared on Bund der Selb­stän­di­gen (BDS) Deutsch­land e.V..