Preis­an­pas­sung im Bauhandwerk

Auf­grund mas­si­ver Lie­fer­eng­päs­sen bei Bau­stof­fen und dar­aus resul­tie­ren­den Preis­sprün­gen ist eine seriö­se Kal­ku­la­ti­on von Bau­pro­jek­ten immer schwie­ri­ger gewor­den. Bun­des­bau­mi­nis­te­rin Gey­witz und Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Wis­sing haben daher einen Erlass ver­öf­fent­licht, der Lie­fer­eng­päs­se und Stoff­preis­än­de­run­gen für Bau­vor­ha­ben des Bun­des ein­heit­lich regeln soll. Die­ser besagt, dass Neu­ver­trä­ge mit Preis­gleit­klau­seln ver­se­hen wer­den, die die Markt­ent­wick­lung ein­be­zie­hen und sich dar­an anpas­sen sol­len. Im Ein­zel­fall kön­nen auch Prei­se bei bestehen­den Ver­trä­gen nach­träg­lich ange­passt wer­den. Dies soll zunächst bis zum 30. Juni 2022 gel­ten und ist für öffent­li­che Bau­leis­tun­gen ver­bind­lich. Hier­mit haben Bau­un­ter­neh­men nun die Mög­lich­keit wie­der Ange­bo­te abge­ben zu kön­nen. Die Ver­kür­zung des Min­dest­ab­stan­des zwi­schen Ange­bots­ab­ga­be und Ein­bau von sechs auf einen Monat hat auch einen posi­ti­ven Effekt, der kurz­lau­fen­den Bau­ver­trä­gen auch eine Preis­glei­tung ermöglicht.

Für fol­gen­de Pro­dukt­grup­pen gel­ten die Preis­gleit­klau­seln:
• Stahl und Stahl­le­gie­run­gen
• Alu­mi­ni­um
• Kup­fer
• Erd­öl­pro­duk­te (Bitu­men, Kunst­stoff­roh­re, Foli­en und Dicht­bah­nen, Asphalt­misch­gut),
• Epoxid­har­ze
• Zement­pro­duk­te
• Holz
• Guss­ei­ser­ne Rohre

Quel­le: Deut­sches Handwerksblatt

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