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Unternehmensberatung

Durch Stärkung des unternehmerischen Know-hows soll die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen sowie der Freien Berufe verbessert und die Anpassung an sich verändernde Marktbedingungen erleichtert werden. Dafür fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Inanspruchnahme eines externen Beraters mit einem Zuschuss zu den Beratungskosten. Eine Kofinanzierung dieser Maßnahme erfolgt durch den Europäischen Sozialfond.
Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der Freien Berufe, die seit mindestens einem Jahr am Markt bestehen, weniger als 250 Personen beschäftigen und einen Jahresumsatz von nicht mehr als 50 Mio. Euro oder eine Bilanzsumme von nicht mehr als 43 Mio. Euro haben.
Gefördert werden

  • allgemeine Beratungen zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung sowie zur Einführung oder Anpassung eines Qualitätsmanagementsystems.
  • spezielle Beratungen z. B. Außenwirtschaft, Technologie und Innovation, Kooperationen, Mitarbeiterbeteiligung, Fachkräftegewinnung und Sicherung, Compliance, Arbeitsschutz und Unternehmensübergaben
  • besondere Beratungen z. B. Umweltschutz, von Unternehmerinnen, zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie von Unternehmern/Unternehmerinnen mit Migrationshintergrund.

Die Beratung muss als konzeptionelle Beratung durchgeführt werden. Auf der Grundlage des erteilten Beratungsauftrages hat eine Analyse und Beurteilung der vorgefundenen Situation zu erfolgen. Darauf aufbauend sind konkrete Handlungsempfehlungen mit detaillierten Anleitungen zur Umsetzung in die betriebliche Praxis zu erarbeiten. Diese Beratungsleistungen sind in einem schriftlichen Beratungsbericht wieder zu geben.
Der Zuschuss pro Beratung beträgt maximal 1.500,-- Euro. Innerhalb der Geltungsdauer der Richtlinien können für mehrere Beratungen, die in sich abgeschlossen und thematisch voneinander getrennt sind, Zuschüsse bis zu einem Höchstbetrag von 3.000,-- Euro gewährt werden. Dies gilt sowohl für allgemeine Beratungen als auch für spezielle Beratungen und für besondere Beratungen.
Die Zuschussbeantragung hat innerhalb von drei Monaten nach Abschluss der Beratung ausschließlich online zu erfolgen.
Nicht förderfähige Beratungsthemen, nicht antragsberechtigte Unternehmen, die Anforderungen an den Berater, die einzureichenden Unterlagen und die Geltungsdauer sind in den Richtlinien detailliert geregelt. Wir bitten um entsprechende Beachtung.

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